Madame Moneypenny – Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können – Natascha Wegelin

Madame Moneypenny - Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können - von Natascha Wegelin

Wenn du beispielsweise auf Instagram in der Finanzbubble unterwegs bist, ist dir die Autorin und Unternehmerin Natascha Wegelin bestimmt schon über den Weg gelaufen. Viele haben schon von ihrem Buch „Madame Moneypenny – Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können“ geschwärmt. In der örtlichen Bibliothek bin ich nun fündig geworden und habe mir das Buch selbst durchgelesen.

…und ich bin schwer begeistert. Das Buch ist richtig gut geeignet, um den Einstieg in das Thema der persönlichen Finanzen richtig leicht zu machen.

Wie eine Familiengrillparty zur Geldstunde wird...

Das Buch hat eine Hauptstory, in der so nebenbei allerlei Finanzthemen abgegrast werden. Die Protagonistin ist Natascha selbst, die zu dem Zeitpunkt schon einiges an Erfahrung im Finanzbereich sammeln konnte. Die Familie, also ihre Eltern und die Schwester mit Freund, hat sich bislang nur mäßig um die eigenen Finanzen Gedanken gemacht. 

Die Familie trifft sich also zum Grillen und dabei wird über alles möglich geschnackt, angefangen über die Scheidung von Bekannten und der damit finanziellen Notsituation der Ex-Ehefrau; über Finanzberater, die dir irgendeine Rentenversicherung andrehen bis hin zum Geldmindset und Haushaltsbuch. Das alles liest sich wunderbar einfach und du merkst gar nicht, dass du irgendwann mitten im Finanzgeschehen drin bist. 

Neben dieser Erzählung von der Grillparty, die zur Geldstunde wird, streut Natascha Wegelin Erfahrungsberichte von anderen Frauen ein, wie sie es geschafft haben, aus den Schulden herauszukommen und sich eine stabile finanzielle Grundlage aufzubauen. Außerdem gibt es nach jeden Kapitel eine Challenge für dich, damit du ins Handeln kommst. Denn das ist überhaupt das allerwichtigste! INS HANDELN KOMMEN.

Mittlerweile habe ich schon einige Finanzbücher gelesen und meine privaten Finanzen geregelt, trotzdem konnte ich aus dem Einsteigerbuch noch etwas mitnehmen. Vor allem im Bereich Finanz-Mindset –> sehr wichtiges Thema!

Hier nun ein paar Gedanken aus dem Buch.

Warum ist das Thema Finanzen vor allem für Frauen so wichtig?

Natascha Wegelin beginnt ihr Buch mit erschreckenden Zahlen. Die Altersarmut ist weiblich. 79% der Frauen erwartet im Alter eine Versorgungslücke, dennoch beschäftigen sich 44% der 35- bis 55-jährigen Frauen NICHT mit dem Thema Finanzen. Das ist fatal. Denn wir Frauen haben nicht nur ein Gehaltsunterschied zu den Männern im Erwerbsleben, sondern daraus folgend auch weniger Rente. Diese wird dann durch Elternzeit und Teilzeit wiederum erheblich weniger. Altersarmut ist weiblich! Oder klingen 400 Euro Rente für dich viel?

Daher sollte sich jede Frau an das Thema Finanzen wagen. So schwer ist es eigentlich auch gar nicht. 😉

Basics der persönlichen Finanzen

Es fängt immer gleich an. Zunächst musst du erst einmal checken, was dein IST-Zustand ist. Was kommt an Geld in die Haushaltskasse und was geht wieder raus – und wofür. Was hast du vielleicht für Schulden? Was besitzt du an Vermögenswerten (nein, nicht das Eigenheim dazu zählen…)? Um einen guten Überblick zu bekommen, ist das Haushaltsbuch Gold wert.

 Als nächstes kommt der Notgroschen – idealerweise 3-6 Monatsnettogehälter groß, damit du in Krisenzeiten nicht sofort in den Dispo rutscht. 

Wenn das steht, ist es ratsam, danach „schlechte“ Schulden abzuzahlen. Meist sind es irgendwelche Konsumkredite, die dein Geld in Form von Zinsen schlucken.

Hast du das bis hier hin geschafft – herzlichen Glückwunsch. Du bist einen großen Schritt weiter.

Glaubenssätze

„Glaubenssätze beeinflussen unterbewusst unseren Umgang mit Geld.“ S. 91

Je nach dem was wir für Glaubenssätze haben, helfen sie uns beim Vermögensaufbau – oder hindern uns daran. Natascha Wegelin hat ein paar gängige Glaubenssätze aufgelistet, die uns am Geld vermehren hindern können.

„Reichtum ist ungerecht. So viele Menschen leiden Hunger.“ 

„Geld ist zum Ausgeben da.“

„Geld mach nicht glücklich.“

„Reichtum macht einsam.“

Es gibt unzählige mehr. Aber alle vermitteln uns ein ungutes Gefühl, wenn wir über Geld nachdenken.

Daher ist es wichtig diese Glaubenssätze zu transformieren. Das geht sicherlich nicht von heute auf morgen. Aber wenn du dran bleibst, dann lösen sie sich langsam auf.

Beispielsweise könntest du statt: Reichtum ist ungerecht; sagen, dass man mit Reichtum/Geld Gutes tun kann. Schon ist der Glaubenssatz über Geld positiv belegt und es fällt dir viel leichter Geld anzunehmen und auch zu halten.

 

Fazit zu Madame Moneypenny

Für Einsteiger ist es ein absolut empfehlenswertes Buch. Wenn du so gar keine Ahnung von persönlichen Finanzen hast, dann lies dir dieses Buch durch. Ganz locker flockig wird dir die Finanzwelt beigebracht und was deine persönlichen nächsten Schritte sind. 

Natascha Wegelin ist aber auch Geschäftsfrau und das merkt man an dem Buch ebenfalls. Denn immer wieder sind Verweise auf ihre website oder zu ihrem Onlinekurs eingestreut. Inhaltlich sollte dich das aber nicht abschrecken.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

Viele Grüße

Anna

*Die mit Sternchen gekennzeichneten Links sind Affiliatelinks. Du bekommst das Buch zum gleichen Preis und unterstützt gleichzeitig meinen Blog. 😉

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