Willkommen auf dem Finanzmedicus-Blog!

Ich habe diesen Blog „Finanzmedicus“ Mitte 2020 ins Leben gerufen, weil ich einfach keine Lust mehr auf das „Hamsterrad“ hatte. Ein Schlüsselerlebnis war auch eine junge Frau auf der Intensivstation, die mit Ende 40 ihre Leber „weggesoffen“ hatte und nun ihre zwei jugendlichen Kinder am Bett um ihre sterbende Mama weinten.

Das hat mich extrem berührt. Und gleichzeitig habe ich mich gefragt, ob mein aktuelles Lebensmodell denn immer noch meinen inneren Träumen entspricht. Das war nicht mehr der Fall, sodass ich etwas tun musste.

Warum sollte ich 40 Stunden in der Woche arbeiten? Um mir etwa davon Dinge zu kaufen, die ich eigentlich nicht brauche? Braucht es wirklich das große Haus und das teure Auto? Wo geht eigentlich meine ganze Lebenszeit hin? Etwa in den Konsum?

Das wollte ich alles nicht mehr. Es frustrierte mich. Ich wollte freier in meiner Zeiteinteilung sein. Auch wollte ich mehr Zeit für meine Kinder haben. 

Diese freie Zeit gewinne ich dadurch, dass ich weniger in meinem Job arbeiten muss.

Wie das geht? Ich schraubte die Ausgaben sukzessive nach unten und konnte dadurch entspannt in Teilzeit gehen, ohne in finanzielle Engpässe zu geraten. Gleichzeitig hatte ich auch meine Finanzen so strukturiert, dass ich einen guten Überblick habe und schon jetzt auf einem guten Weg bin meine spätere Rentenlücke zu schließen.

Konkret geht es in meinem Blog um die Themen Sparen, langfristiges Investieren, Mindset und gute Bücher. Denn ich habe mein heutiges Finanzwissen nicht in der Schule bekommen, sondern durch andere gute Blogs und vor allem durch fantastische Bücher. Diese stelle ich hier auch vor und rezensiere regelmäßig 5 Gedanken aus einem wertvollen Buch.

Eines möchte ich vorweg nehmen. Ich werde ich hier in der Regel keine konkreten Investmentprodukte vorstellen. Denn zu groß ist die Gefahr, dass diese dann einfach übernommen werden, ohne weiter darüber nachzudenken. Das möchte ich auf keinen Fall, denn das ist ja gerade die Krux, wenn wir die Finanzen in die eigenen Hände nehmen – wir müssen selbst Bescheid wissen. Da nützt es wenig, genau das zu kopieren, was andere machen. Auch sind die (Lebens)Ziele und Startvoraussetzungen oft andere, sodass die Struktur deiner Finanzen eine individuelle Kiste ist.

Auch gibt es immer wieder Reminder, wie wichtig und wertvoll unsere Lebenszeit ist. Denn glaub mir, die junge Frau, die auf der Intensivstation am Leberversagen gestorben ist, war nicht das letzte tragische Schicksal, was ich erlebt habe.  

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und freue mich über rege Diskussionen.

Viele Grüße

Anna