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Meine Geldregeln zum Vermögensaufbau

Im Laufe des Jahres habe ich mir ein paar Geldregeln zugelegt, die mir den Vermögensaufbau mittlerweile sehr leicht machen. Denn dadurch läuft vieles automatisch und ich muss nicht mehr viel dazu tun. Im folgenden Artikel möchte ich dir meine Geldregeln zum Vermögensaufbau vorstellen, damit sie vielleicht auch dir helfen können!

1. Automatisieren, automatisieren, automatisieren

Ich habe meine „großen“ Geldströme weitgehend automatisiert. Das hat zur Folge, dass ich nicht weiter groß darüber nachdenken muss, wann und wieviel Geld ich auf das Tagesgeldkonto und Depot schieben kann, sondern es wird einfach gemacht. Das ist für mich letztlich die Grundlage für einen nachhaltigen Vermögensaufbau!

Denn es war in der Vergangenheit öfter so, dass ich ein paar Tage nach dem Geldeingang gewartet habe, dann nochmal überlegt habe wieviel ich auf welches Konto schiebe – und schwups war der Monat schon wieder rum.

Das umgehe ich damit. Am Tag des Gehaltseingangs gehen automatisiert die Sparpläne für das Tagesgeldkonto und für die Depots ab. Und fertig.

Natürlich habe ich mir vorher ausgerechnet wieviel das im Monat sein kann, ohne dass ich in Schwierigkeiten komme. Dazu ist im Vorfeld ein Haushaltsbuch Gold wert.

2. Genug Puffer auf dem Girokonto.

Ich lasse mir dennoch genug Puffer auf dem Girokonto, falls doch mal eine größere Rechnung kommt. Und sei es nur die Autoinspektion, die mal (wieder) etwas höher ausfällt, weil der Mechaniker der Meinung war, dass das Öl gewechselt werden muss. Oder weil die Nebenkosten doch wieder etwas teurer geworden sind.

So komme ich nicht in den Dispo oder muss wild Geld umeinander buchen.

3. Notgroschen

Der obligatorische Notgroschen. Ohne den geht es nicht. Ich muss zugeben, dass ich den Notgroschen und die Bespannung der Depots parallel gemacht habe. Da war ich zu ungeduldig. Es hat aber in meinem Falle geklappt. Ob du das auch so machen solltest, musst du selbst beurteilen – je nach finanzieller Lage.

Ich peile einen Notgroschen von 6 Netto-Monatsausgaben an (was du wiederum durch ein Haushaltsbuch herausfinden kannst). Das ist eine Höhe, mit der ich mich wohl fühle.

4. An Bildung und Gesundheit wird nicht gespart.

Bildung und Gesundheit sind zwei Bereiche, in denen ich nicht spare. Bestes Beispiel: die Bexsero-Impfung (gegen Meningokokken B) oder die Hepatitis A-Impfung für meine Kinder. Ja, die Krankenkasse übernimmt die Kosten dafür nicht, weil sie nicht mit im STIKO-Impfkalender stehen. Aber das ist mir Wurst. Da geht die Gesundheit meiner Kinder vor, daher bezahle ich das dann auch gern aus eigener Tasche. (Anders bei Homöopathie – sowas kommt mir nicht ins Haus.)

Wenn mir ein Buch zusagt, dann schaue ich, ob meine Bibliothek das hat oder ich kaufe es mir. Genauso bei Onlinekursen. Wenn mir ein Kurs zusagt und ich ihn sinnvoll finde, dann gebe ich dafür auch das Geld aus.

5. Ich kaufe nur das, was ich wirklich brauche!

Da wird es schon kniffliger. Denn jeder hat andere Maßstäbe, was er nun unbedingt braucht oder nicht. Ich stelle mir gern beim Einkaufen die Frage, will ich dieses Teil jetzt haben, weil ich es brauche, oder weil ich es jetzt gerade schön finde. Meistens letzteres und es bleibt im Laden. Klamotten shoppe ich nur, wenn ich wirklich etwas brauche – im Sinne von: meine Socken sind alle kaputt, ich brauche neue. Ansonsten lasse ich mir Klamotten zum Geburtstag schenken ;). Dekokram, Technik etc. brauche ich in der Regel nicht – da ist alles entweder schon da, oder es würde mich nur aufregen (vor allem der Dekokram).

6. 10-Sekunden-Regel

Wenn ich doch mal im Laden unschlüssig bin, ob ich dieses oder jenes kaufen soll, dann halte ich bewusst 10 Sekunden inne. Brauche ich es wirklich? Meistens nicht. Dann bleibt es im Regal.

Diese Regel hat sich bei mir als sehr wirksam erwiesen. So habe ich schon einige Euros gespart. Einfach über das bewusste Nachdenken, ob etwas in meinem Einkaufswagen landen soll oder nicht. Hier ein Artikel über Spartipps im Alltag.

7. 30-Tage-Regel

Alles, was nicht zu dem alltäglichen Einkauf gehört, wird dieser Regel unterzogen. Ich warte bewusst 30 Tage und horche dann nochmal in mich rein, ob ich dieses Teil wirklich haben möchte. Meistens nicht. Denn oft kaufen wir ja aus anderen Gründen etwas teurere Sachen – um etwas anderes zu kompensieren, was in unserem Leben gerade nicht so gut läuft oder um uns zu belohnen… Diesen Kreislauf habe ich bewusst durchbrochen. Falls es dir interessiert, habe ich hier einen Artikel zum bewussten Konsum geschrieben. Wenn ich mich belohnen möchte, dann kaufe ich ETFs oder Aktien. 😉

8. Verkaufen von ungenutzten Sachen

Ich verkaufe, was ich nicht mehr brauche. Ob es nun zu klein gewordene Kinderklamotten sind oder Elektronik, die ich nicht mehr nutze. Es kommt weg. Dieses Horten von Dingen macht mich einfach nicht glücklich. Es nimmt Platz weg, braucht Zuwendung und ist letztlich Geld, was auf meinem Depot mehr werden sollte. Daher: Es wird alles verkauft (oder verschenkt), was ich nicht mehr brauche. Hier ein Artikel zum effektiven Verkauf über ebay.

Fazit zum Vermögensaufbau durch Geldregeln

Natürlich gibt es noch andere Hebel und Stellschrauben wie ein Vermögen effektiv aufgebaut werden kann. Diese Regeln helfen mir aber ungemein den Weg des Vermögensaufbaus durchzuhalten. Denn der Vermögensaufbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und da sind sinnvolle Regeln wichtig.

Was hast du für Geldregeln? Schreib es mir gern in die Kommentare.

In diesem Sinne: maximaler Vermögensaufbau

Deine Anna

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